Tempo 30 in der Hennefer Innenstadt

Datum: 02.07.2019  |  Alle Einträge zum Thema

Symbolbild Tempo 30

Nachhaltige Mobilität für Hennef

Die CDU-Fraktion im Hennefer Stadtrat beantragt Tempo 30 in der Hennefer Innenstadt. In der Frankfurter Straße von der Kreuzung Beethovenstraße bis Bahnübergang, in der Lindenstraße, der Bahnhofstraße und der Mozartstraße solle die Geschwindigkeit auf 30 km/h reduziert werden.

„In der Vergangenheit gab es den Antrag, die Geschwindigkeit in der Frankfurter Straße auf 30 km/h zu reduzieren. Da die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit im Durchschnitt bei gemessenen 36 km/h lag und die Ablehnungsgründe der Verwaltung auf Basis der Straßenverkehrsordnung schlüssig war, hat sich die CDU-Fraktion dieser Meinung angeschlossen.“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Ralf Offergeld.

„Nunmehr scheinen sich aber die rechtlichen Rahmenbedingungen geändert zu haben. Die Stadt Münster hat wesentliche Teile ihrer Innenstadt in ein „Innenstadt 30“-Gebiet umgewandelt. Andere Kommunen ziehen bereits nach.“, ergänzt seine Stellvertreterin Dr. Hedi Roos-Schumacher. „Zudem war in der Tagespresse zu entnehmen, dass versuchsweise die Frankfurter Straße mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h versehen werden soll.“

Die CDU-Fraktion wolle allerdings einen Schritt weitergehen. Neben der Innenstadt zwischen Sieg und Bahn, der Frankfurter Straße von der Kreuzung Beethovenstraße bis an den Bahnübergang, sollten zudem noch die Straßen Lindenstraße, Bahnhofstraße und Mozartstraße in diese Temporegelung einbezogen werden. An diesen Straßen könne faktisch nicht schneller gefahren werden, es sind eine Anzahl von Zebrastreifen vorhanden und mit dem Busbahnhof ist ein reger Fußgängerquerungsverkehr gegeben. Die Lindenstraße sei nur rund 100 Meter lang und mit Zufahrten zum Heiligenstädter Platz, der Polizei und dem neuen ALDI versehen. Die Mozartstraße sei durch den parkenden Verkehr sehr eingeengt. Zudem befinde sich hier die Zufahrt zum Parkplatz der Kreissparkasse, der Tiefgarage ALDI-Gebäude. 

„Das Hauptargument für eine Reduktion der Regelgeschwindigkeit innerorts ist die beabsichtigte Steigerung der Verkehrssicherheit. Dabei umfasst Verkehrssicherheit nicht nur die Vermeidung von Unfällen, sondern auch die Abwendung von Gefahren und Verkehrskonflikten, sowie ein gesteigertes Sicherheitsgefühl. Die Stadt Hennef hat auf Antrag der CDU-Fraktion das Projekt „Respekt im Straßenverkehr“ ins Leben gerufen. Damit sollte es aber nicht getan sein. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h in den genannten Straßen sorgt dafür, dass das Sicherheitsgefühl aller Verkehrsteilnehmer gerade in der Innenstadt steigt.“, so der CDU-Vorsitzende Thomas Wallau.

Von: Christoph Laudan
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